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Tipps für PC User:
"Bizarre" Quicktime-Lücke gefährdet Windows-PC
Eine seit neun Jahren in Apples Multimedia-Software Quicktime versteckte Programmzeile könnte Hackern und Online-Kriminellen als Hintertür zu Windows-Computern dienen. Das hat jetzt der Sicherheitsexperte Ruben Santamarta entdeckt. Hacker könnten sie jedoch nutzen, um heimlich Schadcode auf einem Computer mit Quicktime zu installieren. Dafür genügt schon der Besuch einer entsprechend präparierten Internet-Seite. Erste Experten bezeichneten die Lücke als "bizarr". Einen Patch gibt es noch nicht, Anwender müssen sich zunächst notdürftig behelfen.
Der Programm-Parameter trägt den Namen _Marshaled_pUnk und ist der letzte Rest einer Funktion, die seit 2001 nicht mehr Bestandteil von Quicktime ist. Der von Santamarta beschriebene Angriff basiert deshalb auch nicht auf einer klassischen Sicherheitslücke, bei der es zu Fehlern beim Schreiben des Codes gekommen ist. Apple hat die Routine einfach in Quicktime vergessen und seit neun Jahren in jede neue Version von Quicktime übernommen. Nun kann die Programmzeile Hackern als Hintertür dienen, die Schadcode an allen Sicherheitsmaßnahmen von Windows vorbei schmuggeln kann.
Bizarrer Bug gefährdet Windows-Computer
"Dieser Bug ist wirklich bizarr", sagte H. D. Moore, Sicherheitsexperte und Chef-Entwickler des Metasploit-Projekts, mit dem Software-Entwickler ihre Programme auf alle erdenklichen Schwachstellen testen können, dem Online-Magazin The Register. "Es handelt sich hier nicht um eine Standard-Schwachstelle im Sinne einer schlecht umgesetzten Funktion." Statt dessen habe der zuständige Entwickler das Stück Code einfach vergessen. Im strengeren Sinne handele es sich deshalb um eine so genannte Backdoor, einen Programmteil, der ohne Wissen des Nutzers dem Programmierer Zugang gewährt, so Sicherheitsexperte Santamarta. Im vorliegenden Fall war das jedoch wohl nicht die eigentliche Absicht der Entwickler.
Verwundbar sind ausschließlich Quicktime-Versionen für Windows-Computer. Betroffen sind dabei die Versionen 7.x und 6.x, aber auch ältere Ausgaben könnten gefährdet sein. Bestätigt ist eine mögliche Nutzung der Lücke für die Betriebssysteme Windows XP, Windows Vista und Windows 7. Eine Sicherheitsupdate gibt es bisher noch nicht, es ist jedoch damit zu rechnen, das Apple hier bald Abhilfe schaffen dürfte. Zuverlässig schützen können sich Anwender bis dahin nur, wenn sie das Quicktime-Plugin für den Internet Explorer abschalten – oder in der Zwischenzeit auf einen alternativen Browser umsteigen.
Windows 7: Systemabbild erstellen
Warum VHDs: Der grosse Vorteil dieses Image-Formats ist, dass Windows 7 VHD-Dateien als Laufwerke einhängen oder sogar direkt davon booten kann. Sie können ein VHD-Systemabbild aber im Falle eines Systemabsturzes natürlich auch mit dem Systemreparaturdatenträger von Windows 7 zurückschreiben.
Übrigens: Während das Systemabbild erstellt wird, können Sie ganz normal weiterarbeiten.
Systemabbild wiederherstellen: Im Falle eines schwerwiegenden Systemfehlers können Sie mit dem Systemreparaturdatenträger oder über die Boot-Option «Computer reparieren» von Windows 7 ein zuvor angelegtes Systemabbild zurückschreiben.
Nachdem Sie das entsprechende Notfallsystem gestartet haben, wählen Sie dazu Ihren Benutzernamen und geben Ihr Kennwort ein. Im nächsten Dialog wählen Sie dann «Systemabbild-Wiederherstellen». Standardmässig ermittelt Windows 7 dann das letzte verfügbare Systemabbild. Findet es nichts, dann aktivieren Sie stattdessen «Systemabbild auswählen» und markieren das gewünschte Backup. Für Netzwerksicherungen klicken Sie auf «Erweitert» und dann auf «Im Netzwerk nach einer Systemabbild suchen». Wenn Sie das richtige Systemabbild gefunden haben, wählen Sie es aus, und folgen dann dem Assistenten.
Achtung: Bei der Wiederherstellung eines Systemabbilds werden alle vorhandenen Dateien durch diejenigen der Sicherung überschrieben.
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